«Im Novem­ber 1991 hat­te ich eine Vision. Mir war klar, dass ich in der Kun­st mit der Forschung zusam­men arbeit­en will. Ich bin keine Wis­senschaft­lerin, jedoch sollen meine Werke junge Men­schen neugierig machen und Wis­senschaft­lerin­nen und Wis­senschaftler inspiri­eren.»

Margrit Fis­ch­er-Hotz

«Kunst
ist mein
Lebenselixier.»


Die ersten Werke bein­hal­ten viele Energiefelder (siehe Seit­en Nr. 79 – 84). In einem von ihnen liegt ein Geheim­nis, das ein Forsch­er eines Tages klar erken­nen und entschlüs­seln wird. Das dient zum Wohle der Men­schheit.

Später inte­gri­erte ich Zell­struk­turen, Bak­te­rien, Mito­chon­drien, Moleküle usw. in meine Arbeit­en. Aus der neusten Forschung der medi­zinis­chen Mikro­bi­olo­gie flechte ich Teile in meine Bilder aus Mis­chtech­nik auf Papi­er und Lein­wand. Kurz die neu aufk­om­menden Com­put­er­bilder der Mikro- und Nano-Bere­iche faszinieren mich.

Mich beein­druck­en auch die neu ent­deck­ten Teilchen der Quan­ten­physik. Das Kern­forschungszen­trum CERN in Genf mit dem Teilchenbeschle­u­niger (Large Hadron Col­lid­er LHC), sowie die Plan­eten im All.

So kam es, dass ich mich ab 2006 mit den Atom­en und dem Uni­ver­sum beschäftigte. Die weisen Worte des griechis­chen Philosophen Demokrit (460 v. Ch.) wur­den mein Leit­bild: «nichts existiert als die Atome und das Leere» (er wusste damals noch nicht, dass auch die Atome teil­bar sind). Von sein­er Aus­sage geleit­et, entwick­el­ten sich meine späteren Werke für «Many-Worlds».

Wir leben in ein­er Zeit, in der Wis­senschaft so viel Gewicht hat wie noch nie. Ohne die Physik hät­ten wir heute keine Arte­fak­te – man denke an das World Wide Web, die Radi­olo­gie, an unsere Spitzen­medi­zin, an die Raum­fahrt und vieles mehr. Aus den Forschung­steilchen entste­ht, was später wir Men­schen daraus machen. Ohne die Wis­senschaft kön­nen wir nicht mehr über­leben.

Lebenslauf


2024

Zurich / Lin­den­bach­strasse

2012–2023

Zug / Schweiz wohn­haft

2000–2012

Lugano, In der Giesserei Men­dri­sio, Perseo SA, Bronze-Fer­ti­gung, ver­schiedene Bronze-Skulp­turen; ver­schiedene Malkurse bei Prof. Car­lo Pizzi­chi­ni (Akademie der bilden­den Kün­ste von Flo­renz) in Lugano

1996–2000

Davos, Kuraufen­thalt; Schreiben eines Buch­es über Zauber­berg Davos: «Schatzalp Davos und das deutsche Haus Agra bei Lugano».

1983–1996

Volketswil, Gartengestal­tung mit Skulp­turen aus Keramik, Beton und Zement; Entwick­lung weit­er­er Mal­tech­niken

1971–1983

Düben­dorf, Kün­st­lerisches Engage­ment während mein­er Speerzeit neben Beruf und Fam­i­lie

1964–1971

Genf, während der Dis­ser­ta­tion meines Mannes am CERN; vorüberge­hende Aufen­thalte in Los Alam­os (nach Man­hat­tan Pro­jekt) und in Dub­na / U’dSSR Forschungsin­sti­tut JINR

1964

Heiratete mit einem später bekan­nten Physik­er

1960

Zürich, tätig als Exeku­tivsekretärin

1959

USA, North Car­oli­na, ein halbes Jahr lang Kun­stun­ter­richt in einem Mäd­chen-Camp

1955–1958

Zürich, Kaufmän­nis­che Lehre mit eid­genös­sis­chem Hochschuldiplom

1955

Volketswil, erstes Kun­state­lier: Töpfer­ei, Malerei und Skulp­turen

1954

Lucens, French-Col­lège RTI

1944–1953

6 Jahre Pri­marschule 3 Jahre Ober­stufen­schule

1938

25. Mai, geboren in Düben­dorf bei Zürich / Schweiz